Sein Verhalten gegenüber Führer und im "Familienzwinger"

Der Ungarische Vorstehhund besitzt einen angewölften Gehorsam und bei entsprechender Zuwendung schließt er sich seinem Führer bedingungslos an. Wird mit ihm gearbeitet, wird er beschäftigt, so macht ihn bei Aufzucht und Ausbildung seine Unterordnungsbereitschaft lernwillig und leichtführig.
Die Familie seines Herrn ist auch seine Familie. Er ist in diesem Rahmen auch fremden Personen gegenüber freundlich, dennoch werden Fremde "gemeldet", eventuelle Eindringlinge energisch gestellt. Seiner Familie, insbesondere Kindern gegenüber, zeigt er deutlichen Bewacher- und Besitzerinstinkt. Kindern gegenüber zeigen Rüden gern die Rangfolge.

Auch der Ungarische Vorstehhund ist kein "Spielhund" und läßt sich von Kindern nicht schlagen bzw. drangsalieren.

Um seine angewölften Eigenschaften voll zu entwickeln, braucht er intensiven Rudel- und Familienkontakt bzw. Familienanschluß.
Insbesondere in der Aufzucht- und Ausbildungsphase ist er nicht gerne allein.

Wird er einzeln mit zu wenig Familienanschluß im Zwinger gehalten, so ist er nicht in der Lage, seine positiven Eigenschaften zu entwickeln.

Dies kann sich zu deutlichen Verhaltensstörungen entwickeln, wie Rutenklemmen, Scheue zu Menschen, Kläffen u.ä. (meist werden Zwingerhunde dieser Rasse Spätentwickler).

 

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